Was die Verwaltung bewegt.

12.06.2018

Barcamp U30: Staat und Verwaltung für die Generation Y und Z

Ergebnisse sind Grundlage für „Aufgabenkatalog für die Politik“

Rund 100 Teilnehmer im Alter um die 30 kamen am 1. Juni 2018 nach Berlin, um ihre Vorstellungen von einem modernen Staat zu skizzieren. Verwaltungsnachwuchskräfte, Entrepreneure, Berater, Wissenschaftler und Bürger erarbeiteten dabei Thesen und Forderungen für Politik- und Verwaltungsspitzen.

Nach einem Lightning Talk von Cassini Partner Michael Seipel nahmen die Teilnehmer vier Leitfragen ins Visier..

  • Wie muss sich die öffentliche Verwaltung verändern, um den Bedürfnissen und Wünschen der jüngeren Generation gerechter zu werden?
  • Wo muss der Staat intelligenter steuern, ordnen und eingreifen? Wo hält er sich aber besser heraus?
  • Ist die Verwaltung aus sich heraus überhaupt zu einem Mentalitätswandel hin zu einem Dienstleister für die Gesellschaft bereit und fähig?
  • Wie müssen sich Organisation und Führung in den Verwaltungen wandeln, um für die unterschiedlichen Aufgabenbereiche das richtige und motivierte Personal anzuziehen? Wie kann der Staat als Arbeitgeber attraktiv bleiben?

Ihrer Beantwortung näherten sich die Teilnehmer teils spielerisch, teils unkonventionell. Dabei haben sie ihre Agenda selbst gestaltet, Diskussionsthemen vorgeschlagen und sich in kleinen und größeren Arbeitsgruppen organisiert. Hinzu kam viel Zeit für Austausch und Networking.

Die Ergebnisse des Barcamps werden nun bis zum sechsten Zukunftskongress Staat & Verwaltung aufbereitet und in einen „Aufgabenkatalog für die Politik“ gegossen. Gemeinsam mit anderen Vertretern wird Cassini Berater und Barcamp-Teilnehmer Christopher Büttner die Ergebnisse am 18. Juni den Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung präsentieren und mit ihnen diskutieren.

Zum Nachbericht von Wegweiser geht’s hier entlang.

Staat-up: Die Teilnehmer sorgten für frische Ideen für die Verwaltung von morgen. (Bildquelle: Wegweiser/Sarah Kolberg, Simone M. Neumann)