Zukunftskongress 2016

Cassini für den Public Sector:
Transformation zum Ergebnis führen.

Innovation, Digitale Transformation und Fußball – der vierte Zukunftskongress „Staat und Verwaltung“ im Rückblick
23.-24.6. im Berlin Congress Center (bcc)

Der Zukunftskongress 2016 war erneut durch einen umfassenden Austausch geprägt. Cassini unterstützte dabei maßgeblich: Nicht nur in den verschiedenen Werkstätten, Dialogen und Plenen, sondern auch im Rahmenprogramm mit Eis, Bratwurst und Fußball für die über 1.400 Teilnehmer  setzte Cassini einen kooperativen Rahmen.

Seit 2013 versammelt der „Zukunftskongress Staat & Verwaltung“ einmal jährlich die zentralen Entscheidungsträger aus den verschiedenen Verwaltungsebenen sowie ausgewiesene Experten aus Wissenschaft, Industrie und Beratung. Das macht den Kongress zur Leitveranstaltung für E-Government & Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Und Cassini war als Platin-Partner mittendrin dabei.

Gemeinsame Zielsetzung war es, konkrete Lösungen für eine moderne und digitale Verwaltung zu erarbeiten. In dem Plenumsvortrag, dem Zukunftsforum und der Zukunftswerkstatt, sowie den Best Practice Dialogen betrachtete und entwickelte Cassini gemeinsam mit den Vertreter von Bund und Ländern ganzheitlichen von Lösungsansätzen im Bereich der Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung.

Es gab gute Gründe zu kommen

Denn der Wandel verlangt konkrete Hebel: Die Digitale Verwaltung 2020 oder das neue IT-Sicherheitsgesetz sind nur einige Beispiele für Umwälzungen, die auch in Ihrem Hause ankommen. Mit Wissen zeigte Cassini Wege zu einer modernen, effizienten und sicheren Verwaltung auf.

Denn Veränderung braucht breite Befugnisse: Cassini ist Partner der öffentlichen Verwaltung und bietet ein komplettes Portfolio von der strategischen IT- und Prozessberatung über das methodische Management und Controlling von Großprojekten bis hin zur Konzeption von Netzinfrastrukturen, IT-Analysen und Projektmanagement sowie der Begleitung bei der Beschaffung. 

Unsere Themen und Aktionen

Beitrag auf dem Eröffnungsplenum

Michael Seipel, Partner bei der Cassini präsentierte das Unternehmen auf dem Eröffnungsplenum mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière.

Zukunftswerkstatt Technologietrends, Konsolidierung und agile Organisation:
Modelle für eine effiziente Gestaltung der öffentlichen IT

Jan-Lars Bey, Management Consultant.        

Es sind Schlagworte zur Modernität von Organisationen: Technologie, agile Organisation und IT-Konsolidierung. Sie werden getrieben durch den Wunsch nach mehr Beherrschbarkeit oder Flexibilität, Verbesserung der Datensicherheit, fortschreitendem Wandel und der Bedarf nach Kostenreduktion. Nicht nur die Verwaltung sondern insbesondere die Privatwirtschaft sieht hier Notwendigkeit und Potential. Dies führt zur Entwicklung von unterschiedlichsten Kulturen, Strukturen und Best Practices für die / für eine Verbindung mit der Verwaltung. Im Rahmen der Veranstaltung moderierte Jan-Lars Bey die Diskussion mit Sven Egyedy, Leiter der Projektgruppe Bündelung der IKT-Beschaffung Bund im Beschaffungsamt des BMI, Stefan Salz, Referatsgruppenleiter für IT-Fachverfahren, Bundesverwaltungsamt; Roland Jabkowski, Präsident, Euritas, ehemaliger Geschäftsführer des Bundesrechenzentrum Österreich; Matthias Kammer, Direktor, Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI); Frank Talbiersky, Senior Projektleiter, Toll Collect GmbH; Kai Hannemann, CIO, Lotto24 AG; Robert Kamrau, Geschäftsbereichsleiter Öffentlicher Dienst, Alcatel-Lucent Enterprise und Jan Alexander Linxweiler, Berater Cassini Consulting.

Zukunftsforum IX Digitale Agenda:
Fortschritt oder Stillstand?

Dr. Helmut Drüke, Senior Consultant.

Dr. Helmut Drüke führte das sehr erfolgreiche letztjährige Format um die Digitale Agenda nun in einer Zukunftswerkstatt fort. Dabei wurde evident: Der Zukunftskongress entwickelt sich zu so etwas wie einer öffentlichen und regelmäßigen Evaluationsveranstaltung. Diesmal befinden wir uns in der Phase, in der es um die letzten Bemühungen geht, das Programm, wie es auf der Basis des letzten Koalitionsvertrages angelaufen ist, noch vor Beginn des Wahlkampfes so weit wie möglich abzuschließen. In einer ersten Runde erhielten die Teilnehmer die Gelegenheit, die Erfolge und Lücken in der Umsetzung der „Digitalen Agenda“ zu schildern. Maßstab war zum einen die ursprüngliche Zielsetzung aus dem Koalitionsvertrag von 2014 sowie der Blick auf neue Herausforderungen auf dem Felde der Digitalisierung. Dies bildete auch den Bezugspunkt für die zweite Diskussionsrunde mit dem Thema: „Inhalte und Steuerung der Digitalisierungspolitik einer neuen Regierungskonstellation“. Fazit: Eine Digitale Agenda 2.0 bleibt auf der Tagesordnung.

Best Practice Dialog 1.1
Bitte Anfassen – always change a running system! Effektives Sicherheitsmanagement durch Tool-Unterstützung

Sven Malte Sopha, Senior Consultant.

Der Einsatz von Technologie wird immer komplexer durch die steigende Vernetzung und Allgegenwärtigkeit von IT. Die Systeme und Komponenten müssen ständig überwacht und an die Bedrohungslagen angepasst werden. Insbesondere die Schnelligkeit und die Intensität der Angriffe stellen Organisationen vor neue Herausforderungen. Die einmalige Absicherung von Systemen ist nicht mehr ausreichend. Die ständige Überwachung und flexible Reaktion auf neue Rahmenbedingungen und Vorfälle muss sichergestellt sein. Ein über-greifendes Sicherheitsmanagement ist ein wesentlicher Baustein für Organisationen, der die einzelnen Sicherheitsthemen zusammenhält. Nur so kann, insbesondere für das Management, ein big picture entstehen, um die Sicherheitsthemen steuern zu können.

In der Praxis hat sich der Einsatz von ISMS-Tools etabliert, um Organisationen die Steuerung und kontinuierlichen Überwachung von Sicherheitsmaßnahmen praktisch zu ermöglichen und dem Management zentrale Kennzahlen und Risiken berichten zu können.

Ein weiterhin aktuelles Thema ist die Tool-Unterstützung für das Sicherheitsmanagement. In der Praxis hat sich der Einsatz von ISMS-Tools etabliert, um Organisationen die Steuerung und kontinuierlichen Überwachung von Sicherheitsmaßnahmen praktisch zu ermöglichen und dem Management zentrale Kennzahlen und Risiken berichten zu können. Das in der öffentlichen Verwaltung viel verwendete GSTOOL wird vom BSI nicht weiterentwickelt. Der Support wird Ende 2016 eingestellt. Aus diesem Grund besteht die Notwendigkeit auf ein alternatives ISMS-Tool umzustellen.

Best Practice Dialog 4.1
Dezentrale Projektumfelder erfolgreich managen

Dr. Florian Theißing, Senior Consultant.

Ob Bund-Länder-Kooperationen, ressort- oder behördenübergreifende Vorhaben oder Projekte zwischen zentralen und dezentralen Organisationseinheiten: Projekte der öffentlichen Verwaltung sind oft durch komplexe dezentrale Umfelder und Entscheidungsstrukturen gekennzeichnet. Dementsprechend muss das Management dieser Projekte spezifische Herausforderungen bewältigen. So sind vielfältige Beteiligte mit unterschiedlichen Interessenlagen einzubeziehen und die Entscheidungsfindung erfordert oft komplexe Abstimmungsprozesse. Auch in privatwirtschaftlichen Projekten.

Im Best Practice Dialog „Dezentrale Projektumfelder erfolgreich managen“ gaben die erfahrenen Projektmanager MinR Dr. Joachim Sturm (Bundesministerium des Innern, Leiter des Referates KM5 und Vorsitzender der Bund-Länder Arbeitsgruppe Nationales Waffenregister), Bertram Geck (Produktverantwortlicher ROBASO, Bundesagentur für Arbeit, IT-Systemhaus) und Michael Besser (Geschäftsbereichsleiter IT-Entwicklung im Unternehmensbereich Post – eCommerce – Parcel der Deutschen Post und Geschäftsführer der E-POST Development GmbH) einen Einblick, wie Projekte in diesen komplexen Umfeldern erfolgreich durchgeführt werden können. Um den Blick über den Tellerrand zu ermöglichen und das Blickfeld zu öffnen, wurden im Dialog Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Problemstellungen und Lösungsansätzen zwischen öffentlicher Verwaltung und Privatwirtschaft diskutiert.

Das Cassini-Team freute sich darüber hinaus über das rege Networking und den Erfahrungsaustausch auf und um dem eigenen Stand sowie auf dem abendlichen Get-Together.

Bei sonnig-warmen Temperaturen brachte der besonders beliebte Cassini-Eiswagen vor dem bcc Berlin Congress Center die genüssliche Abkühlung der rauchenden Köpfe. Auch die Übertragung der Teilnahmeformen, Twitter-Feeds und nicht zuletzt des gewonnen Fußballspiels auf der von Cassini gesponserten Leinwand boten Abwechslung, bewiesen die mediale Kompetenz der Verwaltung und boten einfach richtig gute Stimmung.