IT-Konsolidierung 2015

Fraunhofer Fokus Kooperation mit Cassini beleuchtete „IT-Konsolidierung in der öffentlichen Verwaltung“

Cassini steuert klare Konzepte zur Automatisierung in der IT-Konsolidierung bei

Am 01. Oktober 2015 eröffnete Fraunhofer Fokus in Kooperation mit Cassini die Konferenz „IT-Konsolidierung in der öffentlichen Verwaltung“. Vor dem Hintergrund der gleichnamigen Fraunhofer -Studie wurden dabei Ansätze zur IT-Konsolidierung in der Verwaltung angesprochen, erörtert und in Zusammenhang mit den Best Practices aus der Wirtschaft gebracht. Ziel der Veranstaltung war die Herausarbeitung von Chancen, Aussichten und Möglichkeiten sowie Best Practices, die letztlich zu mehr Flexibilität und Datensicherheit bei abnehmenden Kosten führen sollen.

Die Verfolgung dieses vielleicht zunächst utopisch erscheinenden Zieles erfordert vor allem die Kooperation auf den verschiedenen Ebenen der Verwaltung aber auch der Politik. So sicherte unter anderem Dr. Reinhard Brandl, MdB/CSU und Mitglied des Haushaltsausschusses, die Bereitwilligkeit des Haushaltsausschusses bei der Umsetzung der Konsolidierungsbestrebungen zu. Auch konnte auf einen breiten umfassenden Erfahrungsschatz aus Projekten wie Dataport oder den Erfahrungen des ITDZ zurückgegriffen werden. Dr. Johann Bizer, Vorsitzender des Dataport-Vorstands, betonte beispielsweise die Notwendigkeit von Leadership und qualifiziertem Führungspersonal in der Verwaltung. Grundsätzlich waren sich die Referenten einig, dass in einer sehr heterogen gewachsen IT-Infrastruktur die Konsolidierung zum Abbau der Komplexität aber auch der Optimierung der Service- und Nutzerorientierung mehr als notwendig sei.

Dies wurde insbesondere auch durch den Beitrag von Dustin Huptas, Management Consultant bei Cassini Consulting, zur Möglichkeit der Automatisierung der IT-Konsolidierung unterstrichen. In dem durch die gesamte Konferenz vielfach referenzierten Ausführungen wies er darauf hin, dass die Verwaltung sich der Realität stellen müsse, dass die Komplexität sowie die Komponentenzahl individueller Anwendungen ansteigen. Gleichzeitig wurde das inhärente Potential der IT-Konsolidierung als guter Zeitpunkt für die Einführung von Automatisierung und somit Steigerung von Nutzerfreundlichkeit bei gleichzeitiger Kostenreduktion aufgezeigt. Eben dieses Potential konnte Dustin Huptas gerade am Beispiel der Fachverfahren deutlich machen.

Die öffentliche Verwaltung kann von der Wirtschaft lernen

Im Rahmen der Best Practices zeigten dann Experten aus der Wirtschaft, die auch bereits mit den Konzepten von Cassini in Berührung gekommen sind, auf, wie öffentliche Verwaltung von der Wirtschaft lernen kann. So verdeutlichte beispielsweise Frank Talbiersky, Senior Projektleiter bei Toll Collect, in seinem Beitrag „Slimming Down The Hippo – Hard- und Software-Refresh im Deutschen Mautsystem“ das Potential der Virtualisierung von IT-Infrastruktur zur Konsolidierung.

Abgeschlossen wurde die Konferenz mit einer angeregten Podiumsdiskussion zwischen Dr. Reinhard Brandl, Christine Siegfried, Referentin für eGovernment bei VITAKO, Frank Talbiersky, Dr. Wilhelm Weisweber, Bereichsleiter IT-Strategie und -Architektur bei Deutsche Rentenversicherung Bund zum Stand und Ausblick der IT-Konsolidierung.

Die Komplexität wird durch Anwendungen weiter zunhehmen

Durch die gesamte Konferenz lief wie ein roter Faden die Feststellung, die Dustin Huptas so schön auf den Punkt gebracht hatte, nämlich, dass die Komplexität durch Anwendungen weiter steigere. Somit benötigt die Verwaltung dringend eine Konsolidierung der heterogen gewachsenen IT-Landschaft. Diese Schlussfolgerung traf auf Widerhall in Verwaltung, Politik und Wirtschaft. Nun müssen Umsetzungskonzepte her, die dies verwirklichen können. Konzepte wie die Automatisierung von IT-Konsoliderung.