Konzeption der Ausbaustufe II des NWR

Projekt-Highlights

  • Beispielhaft für die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Gemeinden in einem anspruchsvollen IT-Projekt
  • Intensive Einbindung der betroffenen Unternehmen und Wirtschaftsverbände
  • Zielorientierte Unterstützung durch Cassini in einem komplexen Umfeld

Projektbeschreibung

Das Nationale Waffenregister (NWR), an das 550 Waffenbehörden sowie Polizei- und Sicherheitsbehörden angebunden sind, gibt erstmals zentral Auskunft über den privaten Waffenbesitz in Deutschland. Damit leistet das NWR einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der inneren Sicherheit und treibt gleichzeitig die Modernisierung der waffenrechtlichen Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen voran.

Die Errichtung der ersten Ausbaustufe des NWR war beispielhaft für ein gutes Zusammenwirken von Bund, Ländern und Gemeinden in einem anspruchsvollen IT-Projekt und einem komplexen politischen und organisatorischen Umfeld. Im nächsten Schritt wird diese Komplexität noch einmal erhöht: Nun sollen auch Hersteller und Händler von Schusswaffen an das Register angebunden werden, damit auch gewerbliche Ein- und Verkäufe, Im- und Exporte im Register erfasst werden können. Eine anspruchsvolle Aufgabenstellungmit einer großen Zahl von Beteiligten, die vielfältige fachliche, technische und rechtliche Herausforderungen mit sich bringt.

Rolle Cassinis

Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern wirkte Cassini an einem zentralen Baustein des Vorhabens mit: Der Konzeption dieser neuen Ausbaustufe.

Zusammen mit Vertretern von Polizei- und Sicherheitsbehörden ermittelte Cassini die Anforderungen der Bedarfsträger an das neue System. Eine umfassende Analyse der informationstechnischen und organisatorischen Voraussetzungen auf Seiten von Waffenherstellern und Waffenfachhandel sollte die Praxistauglichkeit des Systems gewährleisten. Auf dieser Grundlage modellierte Cassini schließlich die IT-Prozesse zur Kommunikation von Waffenherstellern und Waffenfachhandel mit dem NWR über sichere IT-Netzinfrastrukturen – immer in enger Abstimmung mit Vertretern von Bundes- und Landesbehörden,  Technikern, Praktikern der Waffenverwaltung und Vertretern der Wirtschaftsunternehmen.

Durch die umfassenden Erfahrungen von Cassini in der Bearbeitung anspruchsvoller Aufgabenstellung in komplexen Umfeldern gelang es, die verschiedenen Stakeholder intensiv einzubinden und den Konzeptionsprozess auch mit dieser Vielzahl von Beteiligten zielführend zu gestalten. Die Ergebnisse unserer Arbeiten bilden die Grundlage, damit die Innenministerkonferenz über die Umsetzung dieses Vorhabens entscheiden kann.